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Korosionsschutz

Hohlraumversiegelung
Unterbodenschutz
Kotflügel


Hohlraumversiegelung

Die besonders gefährdeten Stellen der Käfer-Karosserie sind:

Erprobte Konservierungsmittel, ca. 5 bis 8 Liter erforderlich: Verarbeitung:

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Unterbodenschutz

Handelüblicher grauer oder schwarzer Unterbodenschutz unter der Bodengruppe kann auf die Dauer von Rost unterwandert werden. Roststellen können sich dann unbehelligt und unsichtbar vermehren. Deshalb gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Bodengruppe langfristig zu schützen.

An erster Stelle steht das Säubern und Schleifen aller Bleche. Rost wird mit einer Flextopfbürste und Flexkreisbürste bei bis zu 14.000 1/min mit einem Winkelschleifer ("Flex") bis auf das blanke Metall entfernt. Die Anwendung einer Bürste an der Bohrmaschine ist wegen der geringen Drehzahl nicht sinnvoll. Der Flexeinsatz erfolgt von innen und außen. Anbauteile, wie z.B. die Pedalerie werden vorher demontiert.

Als nächter Schritt kann (aber muß nicht) eine Spritzverzinkung der Bodengruppe folgen. Feuerverzinken ist nicht geeignet, da mit Verzug zu rechnen ist. Alternativ werden auch folgende Maßnahmen empfohlen:

Danach folgt immer eine Grundierung, z.B. mit und eine Lackierung in der gewünschten Farbe, z.B. mit Letztlich wird der Unterbodenschutzaufbau durch eine transparente Wachsschicht abgeschlossen. Bei Bedarf kann so der Unterboden leicht kontrolliert werden und die Wachsschicht in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Als Unterbodenwachs wird empfohlen: Bitumen sollte vermieden werden, da es keine Sichkontrolle des Unterbodens zuläßt. 

Im Innenraum:

Die Bodenplatte wird von innen nur lackiert, wobei auch hier Bitumen nichts zu suchen hat. Über das lackierte Blech wird eine selbstklebende, durch Wärme flexible Anti-Dröhn-Platte (z.B. Terodem SP 300) gelegt. Bei Erwärmung mit einem Heißluftgebläse paßt sich diese Platte formgetreu dem Bodenblech an. Das SP 300 gibt es in den Maßen 50 x 50 cm und 100 x 50 cm. Danach kann der Boden mit Innenraumteppich ausgelegt werden (Nach Geschmack: Schlingenware, Velours, usw.).

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Kotflügel

Kotlügel sind an der Unterseite besonders steinschlaggefährdet. Punktuell beschädigte Lackstellen ziehen Rost nach sich, z.B. an den Lampentöpfen. Nach dem Säubern und Schleifen folgt der Lackaufbau, der nach dem folgenden Verfahren ausgeführt werden kann.

Innenkotflügel aus Aluminium wurden Ende 1950 im klimatisch und straßentechnisch rauhen Finnland erfunden und patentiert. Nach Auslaufen der Patente, Anfang der 80er Jahre, ging die Autoindustrie teilweise dazu über, Neufahrzeuge serienmäßig mit Kunststoff-Innenkotflügeln auszustatten. Aluminiumblech kommt für Kleinserien und Oldtimer zur Anwendung. Innenkotflügel aus Aluminiumblech mit Hinterlüftung verhindern Beschädigungen durch Steinschlag. Diese Teile bedeuten jedoch ein Mehrgewicht, sind aufwendiger zu demontieren, nicht original und behindern den Sichtkontakt zum Kotflügelblech. Sie werden z.B. von der Firma Lokari vertrieben (ca. DM 165,-).

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